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Verbinden. Koordinieren. Entwickeln.

Unser vorrangiges Ziel sehen wir in der Koordination und Fortent-
wicklung von Angeboten für demenziell veränderte Menschen und deren Angehörige im Mülheimer Stadtgebiet.

Runder Tisch Demenz

Dazu rief die Alzheimer Gesellschaft Mülheim an der Ruhr e.V. im Herbst 2011 die „Runden Tische Demenz“ links Ruhr und rechts Ruhr ins Leben. Zu diesem Kreis - mittlerweile ist daraus ein „Runder Tisch Demenz“ geworden - zählen inzwischen fast alle Vertreterinnen und Vertreter ambulanter und stationärer Senioreneinrichtungen, der Stadt Mülheim, der Pflegekassen, engagierte Bürger und Betroffene ebenso wie Vertreter der Alzheimer-Gesellschaft.

Im ersten Jahr seines Bestehens erstellte der Runde Tisch eine Angebotsübersicht für Demenzerkrankte. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Belastungssituation für pflegende Angehörige, die eine besondere Beratung erfordert. Aus dieser Diskussion entwickelte sich die Bedeutung von passgenauen Angeboten für Erkrankte und deren Angehörige. Das Ergebnis des Prozesses war die freiwillige Selbsterklärung: Demenz braucht keine Konkurrenz.

2012 erfasste der Runde Tisch Demenz in einer Umfrage die ambulante Versorgung mit Alltagsbetreuung unter dem Gesichtspunkt der Leistungsvielfalt und Qualitätssicherung. Der Weltalzheimertag in der Evangelischen Familienbildungsstätte stand im Fokus dieses Themas, denn viele Betroffene erreichte das Angebot noch nicht. In verschiedenen Workshops konnten Erkrankte und Angehörige ausprobieren, was Betreuung „kann“.

2013 lud die Alzheimer Gesellschaft gezielt stationäre Alteneinrichtungen zur Mitarbeit beim Runden Tisch ein und stieß damit auf großes Interesse. Seitdem tagt die Gruppe reihum in Altenheimen unterschiedlichster Trägerschaft. Die Häuser erhalten Gelegenheit, sich konzeptionell vorzustellen und Unterstützungsbedarfe zu melden. Der persönliche Kontakt zwischen Anbietern, Kollegen, Angehörigen und Nutzern der Angebote hat so eine äußerst kooperationsbereite Kommunikationsebene entwickelt. Beschwerden oder Probleme, nicht nur in der stationären Versorgung, erreichen die direkten Ansprechpartner und lassen sich meist auf kurzen Wegen rasch lösen. Auch die Kommunikation der „konkurrierenden“ Einrichtungen, Pflegedienste und Kostenträger, ist von der Problemorientierung der Demenzversorgung gekennzeichnet. Beim Weltalzheimertag 2013 präsentierte der Runde Tisch die Zusammenarbeit in den Stadtteilen Mülheims. Stationäre, teilstationäre und ambulante Versorgungs- und Beratungseinrichtungen informierten gemeinsam über Angebote und Schnittstellen. Hier wurde die Bedeutung der Dienstleister-Schulung im Einzelhandel und im Bankwesen deutlich.

2014 ging es primär um „Demenz im Krankenhaus“. Die stationäre Behandlung ist für einen Demenzerkrankten fast immer eine Katastrophe, da er nicht nachvollziehen kann, was mit ihm geschieht. Gleichzeitig wird die Sicherheit, die Bezugspersonen und gewohnte Umgebung geben, gegen eine Angst machende Struktur, die sich dem medizinischen Versorgungsbetrieb unterordnet, getauscht. Ergebnis dieses Prozesses war die konstruktive Dialogaufnahme mit dem Marienhospital Mülheim. Zum Weltalzheimertag stieß eine intensive inhaltliche Arbeit in einem Workshop für Kolleginnen und Kollegen der Alltagsbetreuung auf großes Interesse.

Schwerpunkt der Arbeit im Jahre 2015 wird der Dialogbeginn mit Hausärzten in Mülheim sein, die Informationsbedarf zur Versorgungsstruktur für Demenzerkrankte vor Ort signalisiert haben.

Die bisher erarbeiteten Themen werden von Themenpaten weiter im Auge behalten und immer wieder zu Arbeitsschwerpunkten führen. Die Nähe zur Lebenswelt ist das Erfolgsrezept des Runden Tisches. Kolleginnen und Kollegen, die der Demenzproblematik täglich begegnen, Betroffene, Angehörige und engagierte Bürger, z. B. die Bürgerlotsen aus Dümpten, gewährleisten, dass sich die Inhalte stets an der Lebensrealität orientieren. Der Austausch mit Kostenträgern und der Stadt Mülheim hat, insbesondere was das Bekenntnis in der „Dialogoffensive Pflege“ bezogen auf die Menschenwürde angeht, eine ganz besondere Qualität.

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